• Sophie Dierkes

Seid ihr alle Blogger?

Blogger werden Menschen genannt, die aus privaten oder geschäftlichen Gründen ein Weblog betreiben und dort in regelmäßigen Abständen „Posts“ genannte Beiträge veröffentlichen. Beiträge von Bloggern zeichnen sich meist dadurch aus, dass sie subjektive Sichtweisen wiedergeben. Diese Subjektivität kann sich auf einen Menschen allein, auf eine Gruppe oder sogar auf eine gesamte Marke bzw. Corporate Identity beziehen.

Mittlerweile werden alle Influencer Blogger genannt, doch ist das richtig? Sind Instagrammer, Facebook-Seiten-Besitzer und Youtuber alle Blogger? Alle machen das selbe, doch irgendwie ja doch nicht. Meiner Meinung nach gibt es Unterschiede, jede Sparte ist auf die eigene Art vielfältig. Doch alle etwas anders.

Blogger sind meiner Meinung nach eine Art „Journalisten“. Natürlich kann man den Beruf „Blogger“ nicht lernen, aber man kann ihn ausführen, wenn man gut genug ist. Als Blogger postet man in der Regel nämlich meist überdachte Sachen, die einem bestimmten Thema entsprechen. Man hat eine eigene Platform, auf der man den eigenen Content betreibt und versucht, die Website in Stand zu halten. Außerdem Zahlt man für eine Domain. Wir recherchieren für viele Beiträge und schreiben uns oft ein Manuskript zu dem, was wir posten. Ihr wollt nicht sehen, wie eine Notiz meinerseits zu meinen Beiträgen aussieht!

Instagram als Blogersatz?

Oft werden Instagrammer auch als Blogger betitelt. Meiner Meinung nach, ist dies aber falsch. Instagrammer posten ebenfalls, zahlen dafür aber kein Geld für die Domain, schreiben weniger Text und haben es meiner Meinung nach „einfacher“ ein Standbein in die Szene zu setzen, da Instagram einfach kleiner ist als alle Seiten im WWW.

Klar, macht jeder von uns Influencer sich die Arbeit, jedoch jeder anders. Wenn ich zum Beispiel einen Beitrag schreibe, kann das schon mal gut 2 Stunden dauern – ein Foto allerdings ist in einigen Minuten gepostet. Außerdem liegt der Sinn eines Blog nicht nur darin, Bilder zu posten und Geschichten dazu erzählen. Natürlich ist es auch ein Aufwand, diese Bilder zu machen, zu bearbeiten und co. aber nicht solch einer wie einen „adäquaten“ Blogbeitrag. Natürlich gibt es auf jedem Blog auch Beiträge, die weder Journalismus noch sonst was enthalten, sondern einfach Gedanken.

Jeder Blogger hat natürlich auch einen Instagram-Account. Das gehört dazu! Aber die „Hauptarbeit“ eines Bloggers liegt darin, den Blog mit Beiträgen zu füllen. Instagram wird meistens dann als Info-Medium genutzt. Instagram ist ein toller Nebenzweig zu einem Blog, man kann schnell über Dinge informieren, aber wirklich ein richtiger Blogger ist man nicht.

*Dieser Beitrag beinhaltet meine eigene Meinung. Wenn jemand anders denkt, passt das auch. Allerdings finde ich es einfach Schade, dass jeder Influencer mittlerweile als Blogger betitelt wird, obwohl er es in diesem Sinne nicht ist.