• Sophie Dierkes

Instagram und Werbung

Hallo ihr Lieben,

inzwischen haben wir alle das Drama um Instagram und Werbung mitbekommen. Muss nun alles gekennzeichnet werden? Sind wir jetzt bei einer reinen Werbeveranstaltung und bekommen wir jetzt weniger Likes, Kommentare und Co. weil wir unsere Schleichwerbung jetzt auch Kennzeichnen müssen? All diese Fragen und noch mehr möchte ich in diesem Beitrag aufklären.

Wer muss Werbung kennzeichnen? Die Instagramer selbst, Unternehmen und Agenturen, die Influencer beauftragen.

Werbung VS. persönliche Empfehlung! Auch Influencer kaufen gerne auch mal Sachen und zeigen diese. Wie viele Schabracken haben wir Reiter schon gekauft und finden diese so schön, dass wir davon schwärmen. Dies ist normalerweise keine Werbung, sondern eine persönliche Empfehlung. Werbung ist es erst dann, wenn der Influencer dafür in irgendeiner Art und Weise belohnt wird. Sei es durch die kostenlose Bereitstellung des Produktes oder Geld. Auf der sichersten Seite ist man, wenn man einen Hinweis darauf gibt, dass es sich um ein selbstgekauftes Produkt handelt.

Was genau ist denn überhaupt Schleichwerbung? Als Schleichwerbung bezeichnet man Werbung, die nicht sofort als solche zu Erkennen ist. Sprich man Postet ein Bild, markiert die Marken und spricht aber garnicht von diesen. Erhält man dafür noch Geld, ist es Schleichwerbung. Oder wenn ein Influencer auf Instagram begeistert über ein Produkt berichtet, zum Beispiel über Pflegeprodukte fürs Pferd, die angeblich täglich im Gebrauch sind – obwohl die finanzielle Vergütung der einzige Grund für den Post ist. Es ist also wichtig, dass der User sofort erkennen kann, ob es sich bei einem Inhalt um einen redaktionellen bzw. persönlichen Inhalt handelt oder um einen kommerziellen, für den der Influencer bezahlt wurde. Schleichwerbung ist deutschlandweit verboten.

Und wie wird aus Schleichwerbung eine legale Produktplatzierung? Ganz einfach, indem man den Post als Werbung kennzeichnet. Dabei kann man das Wort Werbung vor den Post einfügen. Am besten zu Beginn des Posts, damit das gleich ersichtlich ist. Man kann das Wort auch einfach als Hashtag #Werbung oder #Anzeige nutzen. Natürlich kann man auch direkt im Post erwähnen, durch wen der Beitrag gesponsert ist. Dabei sind solche Sätze wie „Dieser Beitrag ist mit finanzieller Unterstützung von … entstanden“ oder „ … hat das Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt“. Es ist also sehr wichtig, dass deutlich wird, dass der Influencer für die Kooperation entlohnt wird.

Und was denke ich darüber? Naja, also wer sich nun darüber aufregt, der kann es auch nicht ändern. Wir schreiben auf Instagram ja sonst auch meistens mehr als nur einen Satz und da macht das Wort „Werbung“ oder „Anzeige“ jetzt auch nicht mehr viel aus. Natürlich ist jetzt viel schneller erkenntlich, dass es sich um Werbung handelt. Das „Vertrauen“ vieler Follower mag dadurch ein bisschen gemindert werden, da man jetzt genau weiß, dass man für einen Post bzw. einen Beitrag bezahlt wird – Willkommen im Leben eines Influencers. So ist das eben und ich meine sagen zu dürfen, dass es nichts neues ist, dass Influencer Geld für ihre Arbeit bekommen. Mittlerweile ist es ein Job, wie jeder andere und es gibt viele Menschen die damit gutes Geld verdienen.