• Sophie Dierkes

Die Stoppelfeld Saison hat begonnen

Hallo meine Lieben, auf einem Stoppelfeld kann so einiges schief gehen, damit das nicht passiert, habe ich heute 5 Tipps für euch, damit ihr den Ritt auf dem Stoppelfeld genießen könnt.

  1. Beinschutz – so ein Stoppelfeld kann sehr uneben sein und vor allem euer Pferd auch etwas am Bein verletzen. Deshalb ist es sehr wichtig, geeigneten Beinschutz für euer Pferd zu besorgen. Ich persönlich habe die Beine von Clausi mit Unterlagen vorne und hinten bandagiert, außerdem hat er Sprungglocken getragen. Aber welchen Beinschutz ihr wählt, ist euch selbst überlassen.

  2. Schutz für euch – natürlich solltet ihr nicht nur auf euer Pferd achten, sondern auch auf euch selbst. Eigentlich sollte es gar kein Tipp sein, sondern Selbstverständlichkeit – jedoch wollen manche meistens „cool“ sein und reiten im Gelände ohne Helm. Generell das Reiten ohne Helm zähle ich zu absoluten no-gos. Auch das bravste Pferd geht mal durch. Außerdem solltet ihr das Feld ein bisschen abgehen um zu schauen, ob große Löcher vorhanden sind.

  3. Ruhe und Kontrolle bewahren – viele Pferde werden im Gelände; speziell auf dem Stoppelfeld sehr heiß. Deswegen hört auf euren Verstand und werdet nicht auch übermütig. Ihr müsst niemanden was beweisen in dem ihr über die Felder heizt wie bekloppte. Versucht euer Pferd mit Verstand und Kontrolle über das Stoppelfeld zu reiten und genießt die meist langen Strecken.

  4. Wem gehört das Feld? – unbedingt beachtet werden sollte auch, wem das Feld gehört und ob man überhaupt da drauf darf. Viele Bauern wollen nämlich gar nicht, dass man auf den Feldern reitet. So ein Feld ist privates Eigentum und euch kann großer Ärger drohen, wenn der Bauer das nicht möchte und auf einen „Schadensersatz“ besteht. Fragt doch einfach am besten euren Stallbetreiber, ob er eigene Felder hat, die man nutzen könnte.

  5. Guten Fotografen engagieren – zumindest ich finde es toll, solche Momente festzuhalten. Deshalb bin ich froh, immer eine kleine „Crew“ zu haben, die fotografiert, mein Pferd zum Gucken bringt oder einfach mich korrigiert, damit die Bilder schöner werden. Deshalb – sucht euch Personen, von denen ihr wisst, dass sie euch nicht nur schön fotografieren, sondern auch korrigieren können.

Wenn ihr die paar Tipps beachtet, dann kann das nur gut werden. Es ist ein unheimlich schönes Gefühl über die weiten Felder zu galoppieren und einfach mal die Gedanken und die Seele baumeln lassen!